Kontinuierliche Infos aus der Ukraine gibt es bei wideawakefamily.com im Blog von Kim - direkt aus Zytomir
Samstag, 12. Mai 2018
Sonntag, 25. März 2018
Good News
a. Gestern Abend war die Vorbesprechung für den nächsten 'Schulungstrip'
b. Auch gestern hat Andreas einen Bus besichtigt, den er in den letzten Tagen ausgesucht hat... - Der kann Rollstühle transportieren und wäre so was von cool für Romaniv.
Mal sehen - eigentlich hatten wir ja 'nur' einen Umbau geplant damit Jed endlich offiziell und sicher auch Rollis (bzw. ihre 'Besitzer') transportieren kann
c. Boris wird heute 26 - und er hat eine Familie, die mit ihm feiert
ich war nicht dabei - deswegen gibts kein Bild :(
b. Auch gestern hat Andreas einen Bus besichtigt, den er in den letzten Tagen ausgesucht hat... - Der kann Rollstühle transportieren und wäre so was von cool für Romaniv.
Mal sehen - eigentlich hatten wir ja 'nur' einen Umbau geplant damit Jed endlich offiziell und sicher auch Rollis (bzw. ihre 'Besitzer') transportieren kann
c. Boris wird heute 26 - und er hat eine Familie, die mit ihm feiert
Dienstag, 23. Januar 2018
The Path of Healing (Schlußteil) - ein anstrengender Alltag voller Routine und Liebe
Der praktischen Alltag mit Boris folgt einem immer gleichen Muster konsequenter Routine, jeder Menge sensorische Integration, Grenzen, kreativer und guter altmodischer Erziehung.
Wen Boris sich selber schlägt, weil er etwas nicht bekommt, was er möchte, dann muss er seinen Körper beruhigen. Wenn er dann ruhiger ist, dann bekommt er das, was er will. Das bedeutet, dass wir immer und immer wieder die ruhige Präsenz um ihn herum aufrechterhalten müssen. Das kann bedeuten, beim Essen für drei Minuten den Tisch zu verlassen. Das kann bedeuten sich 30 Minuten Zeit zu nehmen, das Haus zu verlassen und spazieren zu gehen.
Boris wird es lernen, im Laufe der Zeit wird sich Vertrauen aufbauen, neue Verknüpfungen im Gehirn werden entstehen und mehr Verständnis wird wachsen.
Wenn ich mich für Empathie entscheide, wenn ich mich daran erinnere, woher Boris kommt und was er alles ertragen hat, wenn ich meinem Herzen erlaube immer und immer wieder zu brechen anstatt angesichts von Eintönigkeit und Frustration zu verhärten, dann kann Heilung entstehen.
Und wenn man Herz offen dafür ist, selber zu heilen, dann kann ich ein Werkzeug der Heilung für meinen lieben Freund sein
So ist unser Freund eine Herausforderung für uns. Und er ist ein Segen in einer Art und Weise, die wir nicht vorhersehen konnten. Mögen unsere Herzen offen bleiben und mögen die hart gewordenen Teile wieder weich werden. Möge jeder von uns die geliebten Menschen in unserem Leben als die wunderbaren Schätze sehen, die sie sind - würdig unserer Zeit, unserer Liebe, unseres Opfers und unserer Hingabe.
BeLOVE[d] (Seid Liebe/ geliebt)
The Path of Healing (Teil IV) - Verletzung und der Umgang damit
Die Reaktion, die seine Selbstverletzung in mir auslöst, ist
überraschend. Es ist peinlich und hässlich zugleich, aber es ist das wahre
Leben und wir sind einfach echte Menschen. Niemand von uns ist perfekt - am
aller wenigsten ich. Mir wurde schnell klar, wie sehr ich Boris‘ selbstverletzendes
Verhalten oder das Fehlen davon als Ausdruck meines persönlichen Erfolgs oder
Misserfolgs sehe.
Wenn er sich nicht selbst verletzt fühl ich mich gut und warm,
aber wenn er sich selber schlägt, merke wie ich mich ärgere, ungeduldig werde
oder sogar ekle. Und Jed sitzt einfach da wie ein Zen-Meister….. grrrrr.
Klar möchte ich nicht, dass Boris sich selber verletzt! Aber es
ist demütigend zu erkennen, wie schnell meine Gedanken sich in diesen Momenten
weg von Ihm hin zu mir selber bewegen.
Ich habe das Gefühl zu
versagen. Ich fühle Ekel. Ich bin ungeduldig. Ich frage mich, ob ich das wirklich auf lange Sicht machen kann. Ich, ich, ich ….
Mitgefühl
und Einfühlungsvermögen haben keine Möglichkeit in einem Raum zu wachsen, der
von Selbstsucht und Selbstmitleid erfüllt ist.
Es scheint, als sei Boris nicht der einzige, der Heilung
braucht.
Die Zerbrochenheit von Boris, offenbart die gebrochenen Orte in
unseren Herzen.
In dem wir seine körperlichen Bedürfnisse erfüllen, die er
selber nicht erfüllen kann, finden wir Heilung. Auf der Suche nach Frieden für
Herz und Geist von Boris, müssen wir uns auf den Heiligen Geist verlassen. Wir
brauchen seine Weisheit so sehr. Wir brauchen Kraft, Geduld und Liebe, die nur
von oben kommen kann.
In den harten Momenten ist es einfach, sich zu fragen ob es
immer so sein wird. Werden die Dinge erst schlimmer und dann besser? Oder
werden die Dinge erst schlechter und bleiben dann so? Niemand kann es sagen.
Aber macht es denn einen Unterschied? Ist Boris dadurch weniger wert? Lohnt
sich das JA nur, wenn es offensichtlich erfolgreich ist?
Was, wenn wir in zwanzig Jahren immer noch zu zweit sein müssen,
um Boris die Windeln zu wechseln, nur um ihn sicher zu halten? Was wird meine
Seele in solchen Momenten singen? Werde ich Zufriedenheit gefunden haben, im
einfachen Akt des Dienens? Werde ich sagen können „Es tut meiner Seele gut“,
oder werde ich bitter und nachtragend sein, dass mein Leben diese Wendung
genommen hat?
Je früher wir lernen, im Geist unterwegs zu sein, desto besser –
für uns, für unsere Kinder und für Boris. Je früher wir aufhören auf unsere
eigenen Erfolge und Misserfolge zu schauen und Freude an der einfachen Handlung
der Fürsorge zu haben, desto besser.
Das ist eine Reise, die wir nicht aus eigener Kraft antreten
können. Wir würden es total vermasseln. Also lernen, atmen und (hoffentlich)
ändern wir etwas, Tag für Tag.
(noch eine Fortsetzung folgt)
The Path of Healing (Teil III) - wie Boris mit seiner Situation umgeht
Kim schreibt wieder:
Jetzt, bei uns, überlebt Boris nicht mehr nur, sondern er lebt in einer Welt, in der alle Bedürfnisse befriedigt werden. Und nicht nur das: Seine Bedürfnisse, sein Verlangen und seine Wünsche. Und daraus ergibt sich ein neuer Kampf. Denn jetzt muss Boris lernen seine Wünsche und sein Verlangen von seinen Bedürfnissen zu unterscheiden.
Als Mutter sage ich euch: Ein schreiendes Kleinkind ist nicht wirklich in der Lage, zwischen seinen Wünschen und seinen Bedürfnissen zu unterscheiden. Im Moment ist Boris ein bisschen wie ein großes dreijähriges Kind. Der Unterschied ist, dass er mehr Traumata erleben musste als je ein Mensch das sollte. Er möchte Dinge und er möchte sie JETZT. Seine Reaktion darauf, Dinge zu wollen oder zu brauchen, ist immer genau dieselbe – Selbstverletzung.
Wenn Boris begeistert ist, schlägt er sich. Wenn Boris frustriert ist, schlägt er sich. Wenn Boris Aufmerksamkeit möchte, schlägt er sich. Er verarbeitet die meisten Sehnsüchte, Emotionen, Bedürfnisse und Wünsche irgendwo zwischen Selbstverletzung, unkontrollierten motorischen Aktionen, Lachen, Schwitzen, Schaukeln, erhöhter Herzfrequenz und Zirpen.
Wir haben das Gefühl, dass es zuerst schlimmer wird, bevor es besser werden kann. Er muss eine neue Art des Daseins lernen, eine neue Art der Kommunikation, eine neue Art, die Welt um sich herum wahrzunehmen.
(Fortsetzung folgt)Mit 25 Jahren ist das eine ziemlich große Aufgabe.
The Path of Healing (Teil II) - eine Art Analyse
Im Teil 2 beschreibt Jed eine vergleichsweise distanzierte Sicht der Situation...
„In den letzten 19 Jahren, während Boris in dieser Anstalt lebte, war das einzige das er tun konnte, zu überleben. Dieses „überleben“ brachte ihn in einen Zustand von Angst und toxischem Stress. Er lebte sein Leben nicht wirklich. Er wusste, was sein Körper brauchte: Essen, Wärme und Sicherheit - und er kämpfte dafür, diese Bedürfnisse erfüllt zu bekommen.
Der Kampf und die Umgebung in der er sich bewegte, formten seinen Körper aber auch sein Gehirn. Unsere Gehirne sind absolut bemerkenswert darin, zu verarbeiten, wie wir als grundlegend soziale Wesen leben.Die physische, soziale, emotionale und spirituelle Welt um uns herum und in uns ist der Kontext, in dem unser Gehirn arbeitet. Aus all diesen Informationen interpretiert unser Gehirn schließlich eine Vorgehensweise und informiert den Rest des Körpers darüber wie er zu handeln und zu reagieren hat (in diesem Augenblick und auch beim nächsten Mal).
Unsere Gehirne sind etwas zutiefst Komplexes und wir können nur darüber staunen, wie sie arbeiten. Wie unser Gehirn funktioniert hängt also seinem aktuellen Zustand ab. Wenn wir ruhig sind, können wir klar und mit vollen Zugriff auf unseren intellektuellen Fähigkeiten denken.
Denk nur an Elon Musk, wie er in seinem Büro sitzt, sicher, gesund und satt und von einer coolen Weltraumreise träumt. Umgekehrt, wenn wir in einem Zustand des Terrors sind, reagieren wir schnell; komplexe und abstrakte Verarbeitung von Gedanken wird unwesentlich und unzugänglich. Stell dir vor du sitzt an einem Küchentisch und versuchst deinem Kind bei den Geometrie Hausaufgaben zu helfen, während ein hungriger Tiger um euch herum schleicht.Stell dir vor du lebst deine gesamte Kindheit und bis ins Erwachsenenalter hinein zwischen toxischem Stress und Terror. Unsicher ob du sicher bist oder jeden Moment verletzt wirst, dich fragend ob du noch etwas zu essen bekommst oder ob dein Bauch vor Hunger weh tun wird, während du versuchst, bei all den Geräuschen der anderen Jungs einzuschlafen, die in der selben schrecklichen Realität wie du versuchen zu überleben.
Das Trauma des täglichen Lebens und Überlebens ist der Nährboden auf dem Boris’ Gehirn gewachsen ist und letztendlich verwüstet wurde. Anstatt zu wachsen, hat sein Gehirn all die Dinge, die es für nutzlos hielt, ausgeblendet: Die Notwendigkeit von Freundschaft und menschlichen Kontakten, die Lust zu Spielen, das Verständnis von Bewegung, Balance, motorische Fähigkeiten und der Wahrnehmung seines Körpers im Raum. - Er reduzierte sein Leben auf Hirnstamm- und Kleinhirnfunktionen.
Stell dir vor, dein gesamtes Leben wird nur noch von dem Teil deines Gehirnes verarbeitet, der für die Kernfunktionen zuständig ist, die Regulation der Motorik, Appetit und Sättigung, mehr nicht. So besteht sehr gut die Möglichkeit, dass du Verhaltensweisen entwickelst, die für andere um dich herum merkwürdig und unangemessen erscheinen.
Boris lernte seine Gedanken zu fokussieren, mit seinen Gefühlen umzugehen, seine Bedürfnisse zu kommunizieren und sich durch selbstverletzendes Verhalten auszudrücken. Während wir ihn in der Anstalt begleiteten kam er zunehmend in Kontakt mit seinen Gefühlen (original: „we started seeing him process a bit through his limbic system“). Er hat angefangen angemessen und unangemessen zu lachen. Nichts Großes und trotzdem eine Entwicklung."
(Fortsetzung - dann wieder von Kim - folgt)
The Path of Healing - in deutsch (Teil I)
Immer und immer wieder lese ich die Rundbriefe oder Blogbeiträge von Kim. Dieses Mal war ich so berührt, dass ich gefragt habe, ob ich den Beitrag auf deutsch übersetzen und einfach nochmal veröffentlichen darf.
Ich darf.
Die Übersetzungsarbeit hat mir meine geliebte Tochter Deborah abgenommen :)
Kim schreibt:
(Fortsetzung folgt)
Ich darf.
Die Übersetzungsarbeit hat mir meine geliebte Tochter Deborah abgenommen :)
Kim schreibt:
Seit gestern lebt Boris nun einen Monat bei uns. Wir haben eine sehr breite Palette an Gefühlen durchlebt. Zu viele Gefühle wurden gefühlt und zu viele Gedanken gedacht. Es ist an einem Tag zugleich gut und schlecht, wunderbar und schrecklich, leicht und schwer. Es gibt einfach kein Handbuch dafür, wie man einen 25-Jährigen bei sich aufnimmt, der in seinem Leben bisher nur Missbrauch und schwere Vernachlässigung erlebt hat. Er hat als er eingezogen ist kein Handbuch mitgebracht, in dem erklärt wird wie man ihm helfen kann Heilung zu erfahren, wie man ihn in die Familie integrieren oder ihn und die neue Norm die er mitbringt als Familie akzeptiert. Wir lernen alle und im Lernen heilen wir.
Wir haben in den letzten Tagen viel von Jean Vanier gelesen.
Die Weisheit, die er in vielen Jahren des Zusammenlebens mit Menschen mit geistiger Behinderung erworben hat, ist für uns erstaunlich hilfreich. „Die Weisheit der Zärtlichkeit“, um es in seinen eigenen Worten zu sagen. Wenn du noch nie eins seiner Werke gelesen hast, möchte ich sie dir hiermit ans Herz legen.
„Wenn wir unser Leben mit den Machtlosen teilen, sind wir verpflichtet, unsere Theorien über die Welt, unsere Träume und unsere schönen Gedanken über Gott los zu lassen, um in einer Realität zu lande, die ziemlich hart sein kann. Das ist der Platz, wo wir Gott treffen, Gott der Immanuel ist, der Gott-mit-uns. Dort ist Gott gegenwärtig, verborgen in der verwundeten Menschheit, verborgen im Schmerz unserer eigenen Herzen.“Jean Vanier. The Heart Of L‘Arche
Dieses Zitat sagt eigentlich alles. Ich könnte also aufhören zu schreiben, aber das werde ich natürlich nicht 😊
Boris hat die meiste Zeit seines Lebens gekämpft um zu überleben. Er ist ein richtiger Überlebenskünstler - nur deshalb ist er überhaupt noch am Leben. Er ist ein Kämpfer und gleichzeitig ist er ein kleiner sturer Kerl. Diese Eigenschaften haben ihm in der Institution in der er bisher lebte gut gedient und sie werden ihm wieder gut dienen, doch um ganz ehrlich zu sein, dienen sie im Moment besonders dazu, die eigene Schwäche in meinem Herzen aufzudecken.
Dieser Kampf ist total real.
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Viel berührender als dieser Jahresbericht....
... sind all die Bilder und Filme aus Shytomir. - Von Boris.
Ein großes Abenteuer hat jetzt so wirklich angefangen.
Der stille Boris lacht und freut sich.
Ein großes Abenteuer hat jetzt so wirklich angefangen.
Vergleiche: https://wideawakefamily.com/
Der stille Boris lacht und freut sich.
Vergleiche: https://www.facebook.com/mclgrl
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Spendenkonto
... damit Ihr nicht suchen müsst :)
Spendenkonto:
Volksbank Ammerbuch, IBAN: DE 94 6416 1397 0075 4850 01,
BIC:
GENODES1AMM, (Kontoinhaber: EMK Entringen)
Betreff (GANZ WICHTIG!!):
Ukrainehilfe oder Ukraineprojekt
Rundbrief No 5
Entringen, 13. Dezember
2017
Ihr Lieben alle,
Vor Weihnachten ist es mal wieder an der Zeit, auch die
Leute, die nicht ständig im Internet zu Gange sind, anzuschließen an das, was
gerade in Shytomir läuft bzw., wie sich unser Ukraineprojekt weiterentwickelt
hat.
- Im Juni waren Uwe, Walter und Nastja (letztere vor allem aber nicht nur als Übersetzerin) zusammen mit Eva (eine Ärztin, die uns Humedika mitgegeben hat) in der Ukraine. – Praktisch alles hat so geklappt wie geplant und erträumt. Sie haben mitgearbeitet und Schulungen vor Ort dann vorbereitet und durchgeführt. – Schön!
- Im Oktober war Tanja[1] für 4 Wochen in Deutschland. Sie hat eine Diabetesschulung und eine Reihe von Praxiseinsätzen in der deutschen Behindertenarbeit gemacht. – Tanja hat viel profitiert. Auch diese Art von Unterstützung wird wohl weitergehen. (siehe unten)
- Im Dezember war Jed eine Woche da. Wir hatten wirklich wichtige Gespräche („Meetings“) Es waren weniger Vorträge dran (wir hatten zwei oder drei angedacht, von denen sich aber nur einer hat durchführen lassen) – dafür haben sich andere Türen geöffnet:
Die Heilerziehungspflegerschule in Waiblingen hatte
zum Unterricht eingeladen. Auch das ist wieder eine Quelle ganz wichtiger
Kontakte.
Menschen
stark machen hat für mich ganz arg viel mit tragfähigen Beziehungen zu tun. Und
genau darum soll es ja bei unserem Projekt gehen.
In der Ukraine ist das Geschehen in die nächste Phase gegangen. Nach Überwindung aller Hürden zieht nächste Woche der erste langjährige Heimbewohner von Romaniv in die neu entstehende erste Außenwohngruppe nach Shytomir. Die so lange geplante und vorbereitete Deinstitutionalisierung wird für Boris endlich Wirklichkeit. - Spannend!
Die Zeit drängt. Wideawake arbeitet daran, weitere Plätze vorzubereiten, bevor eine größere Gruppe der Jungs aus Romaniv weg verlegt werden. Da die Vorbereitung vor allem am mangelnden Geldmitteln zu scheitern drohen, habe ich mich entschieden, jetzt (vor Weihnachten) für Wideawake um Spenden zu bitten.
- Im Mai geht wieder voraussichtlich wieder eine Gruppe nach Romaniv. – Die Schulungen werden weitergehen. Ob das ganz genau die Gleichen sein werden wie dieses Jahr, ob die Gruppe größer wird oder gar zwei Gruppen gehen… …wir werden sehen.
- Wann genau der nächste Praktikant zu uns nach Tübingen kommt ist noch unklar. Tanjas Praktikum war aber so gut, hilfreich und gleichzeitig günstig, dass wir es für die anderen Mitarbeiter von Wideawake wohl auch anbieten werden.
Es geht darum, so viel wie möglich dazu beizutragen, dass
die Kinder von Romaniv eine neue Heimat finden. Der Besuch von Jed (und vor
allem auch die vielen guten Fragen von Jörg – unserm Pastor) haben mir einmal
mehr gezeigt, wie gut dieses gesamte Vorhaben vorbereitet ist, wie weitreichend
Jed plant, an was für hoch gesteckten und trotzdem realistischen Zielen
Wideawake arbeitet.
Ihr dürft gerne auch höhere Beträge überweisen. Es geht um den Aufbau von Außenwohngruppen für langjährig hospitalisierte Kinder. Um ein menschenwürdiges Leben für Menschen, die in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, die ihnen einfach nicht all zu viel Würde zu gestanden hat.
[1] Wer
Tanja nicht kennt: Sie ist 21 und arbeitet seit 1 ½ Jahren in Romaniv mit den
Jungs. Und sie hat Diabetes Typ I. – In der Ukraine bedeutet das: 1 Mal im
Monat Blutzuckerkontrolle, Schulung: Fehlanzeige! Seit letztes Jahr habe ich
davon geträumt, sie hier in Tübingen eine Diabetikerschulung besuchen zu
lassen. Und das hat jetzt endlich geklappt!
Danke, Andreas und Julia und allen anderen Helfern!
Sonntag, 3. Dezember 2017
Montag, 6. November 2017
ein Abschiedsbild
Die Frau, die uns liebenswerter Weise fotografiert hat, meinte, das Bild sei gut geworden. Das Bild ist super - man kann es einfach so veröffentlichen ohne irgendwelche Persönlichkeitsrechte zu verletzen - man erkennt fast niemand :)
Aber man sieht, dass es uns gut geht.
Ja: Eine erste Zwischenbilanz kam zu einem eindeutigen Ergebnis. Es war gut, Tanja hier gehabt zu haben.
Für sie und für uns.
Sie hat viel gelernt. Zum Thema Diabetes. (siehe unten) Ein Bisschen Urlaub hat sie auch gemacht aber die meisten Tage hat sie hospitiert, besichtigt, gearbeitet - sich erarbeitet, wie wir hier in Deutschland mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen umgehen.- Nicht umfassen aber sehr vielfältig.
Es war etwas ganz Besonderes für mich, durch ihre vielen Fragen die Welt ein Stück anders zu sehen.
(Fortsetzung folgt)
Aber man sieht, dass es uns gut geht.
Ja: Eine erste Zwischenbilanz kam zu einem eindeutigen Ergebnis. Es war gut, Tanja hier gehabt zu haben.
Für sie und für uns.
Sie hat viel gelernt. Zum Thema Diabetes. (siehe unten) Ein Bisschen Urlaub hat sie auch gemacht aber die meisten Tage hat sie hospitiert, besichtigt, gearbeitet - sich erarbeitet, wie wir hier in Deutschland mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen umgehen.- Nicht umfassen aber sehr vielfältig.
Es war etwas ganz Besonderes für mich, durch ihre vielen Fragen die Welt ein Stück anders zu sehen.
(Fortsetzung folgt)
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