Kontinuierliche Infos aus der Ukraine gibt es bei wideawakefamily.com im Blog von Kim - direkt aus Zytomir

Dienstag, 27. Juni 2017

Samstag, 24. Juni 2017

Einsatz läuft ...

... schon seit Montag.

Ich bekomme täglich Bilder, Film- und Nachrichtenschnipsel. So ganz sicher bin ich nicht, was da läuft in Shytomir (das sollen sie selber erzählen, wenn sie zurück sind).

Aber:
Es scheint,

  • dass sie arbeiten, 
  • dass es ihnen gut geht und 
  • dass sie jetzt am Wochenende bis zum Hals in Vorbereitungen für die große Schulung nächste Woche stehen.


Ich freu mich, bin dankbar und wäre so gerne dabei.

Samstag, 15. April 2017

Fts. zu 'Es geht weiter'

Die Hinweise verdichten sich - auch wenn die Tickets noch nicht bestellt sind: Ja, im Juni werden Uwe, Walter und Ansatasia wohl nach Romaniv fahren.

Ich formuliere so vorsichtig, weil ich es selber fast nicht glauben kann. Shytomir ist so weit weg, der Juni letztes Jahr so lange her. Und auch wenn ich ziemlich regelmäßig die Postings von Jed auf Facebook lese und wir auch mal Kontakt haben scheint alles doch irgendwie unwirklich zu sein.

Der Einsatz in Haiti, ein voller Alltag, ein Urlaub in Israel: All das drängt sich in den Vordergrund, überdeckt. Aber so langsam kommt der Juni näher, die Pläne werden konkreter, die Kontakte wieder enger und es geschieht Neues:

Höchstwahrscheinlich wird Eva zum Team dazu stoßen. Sie ist Ärztin und hat sich bei Humedika für das Ukraineprojekt gemeldet. Wir haben beschlossen 'nur' ein Team zu schicken.

Ich freu mich.

Sonntag, 5. Februar 2017

Es geht weiter ...

... und zwar (hoffentlich) im Juni!

Das freut mich.
Und:
Es tut gut, etwas außerhalb des normalen Alltagsallerleis zu haben. Dass die Jungs aus Romaniv in meinem Leben vorkommen, dass die Volunteers immer mal wieder auftauchen, dass ich Jeds Familienleben und das Wachsen seines Projektes aus der Ferne mitverfolgen darf (vgl. https://wideawakefamily.com/ )- das tut gut.

Und es ist schön - wenn auch nur ein klein Bisschen - daran Teil zu haben
und dazu einzuladen.


Sonntag, 25. Dezember 2016

Anastasia ist wieder da

Wie geplant war Anastasia in der Ukraine.

Alles andere war nicht so wie geplant. Dort grassiert im Moment die Grippe. Das Heim in Romaniv steht unter Quarantäne und darf nicht betreten werden.

Trotzdem hat Anastasia in Shytomir einen Besuch gemacht und ganz arg viele liebe Menschen kennen gelernt. Sie ist zurück gekommen: Total erfüllt und strahlend.

Schön.

Sie macht ihre ganz eigene Öffentlichkeitsarbeit und berichtet auf Facebook:
... wobei ich bei diesem Screenshot Andrej (Андрей) weg geschnitten habe.

Андрэй (siehe unten :) ist immer noch in Kiew im Krankenhaus. Er wurde dort in den letzten Wochen von den Freiwilligen aus Shytomir betreut. Und weil - ganz zufällig - in dem Moment als Anastasia da war im 'Dienstplan' eine Lücke entstanden war, durfte sie doch noch mitarbeiten.

♫♬♬ ♩ ♪♩

Ich habe wirklich davon geträumt, dass das passiert. (Nicht von der schlimmen Krankheit von Andrej, die uns daran gehindert hat als großes Team zu gehen; nicht von der Grippeepidemie, die Anastasia daran gehindert hat, Romaniv zu besuchen...) Nein, ich habe einfach nur davon geträumt, dass es weiter geht, Kontakt lebendig bleibt oder neu entsteht und dadurch die Arbeit von Jed und seinem Team (wenn auch nur ein ganz klein Bisschen) gestärkt wird.

Ich bin dankbar, freu mich über alle Zufälle bis hierher und bin gespannt, was als nächstes passiert.

Wir (= Team 1, bzw. die Gruppe, die Team 1 sein sollte) werden uns jedenfalls treffen und über den nächsten Schritt beraten.

Samstag, 17. Dezember 2016

Ein Youtube-Video...

..auf das ich heute  gestoßen bin und das aus einer ganz anderen Perspektive (und auch in einer ganz anderen Sprache als deutsch) die Geschichte von Andrej erzählt.

Ich denke, es ist eine Nachrichtensendung im ukrainischen Fernsehen. Sie davon berichtet, was seit Mitte Oktober in Romaniv passiert ist.


Wenn ich Vikas Facebook-Posting dazu übersetzen lasse, klingt das so:
1) ein Kind muss sterben (C)Wenn wir über das böse denken, wie wir es sehen? Wenn wir von Gewalt im Internat hören, der Hunger des Todes von verwaiste Kindern, so wie wir die Schurken repräsentieren, die es in unserem Land ist?Journalisten haben einen seltenen Fall entdeckt, wenn antichelovecheskaya sowjetische Boarding in das menschliche Gesicht eines Ihrer, Systeme, Schrauben, übersetzt worden ist.Hier ist es pure böse, es tut mir leid für ein Oxymoron. In einem weißen Mantel, prisyagayushcheye Kampf für das Leben, und dann, die entscheidende - ob du lebst oder nicht. Das nächste mal, wenn du dich ein großes, hässlich und blutrünstige Schurken machst, denke daran, dass es ein einfaches systemische übel ist, das wir aus der Udssr geerbt haben.(2) " Gefällt mir Angaben wird die Welt rettenDie Freiwilligen Arbeiten seit drei Jahren in unserer Kirche-Boarding. Die Nacht vom 14-15 Oktober um 22:00 haben wir die Nachricht erhalten, dass ein Kind in der Internat eins, blau, schreien, sterben und niemand tut alles. Auf den unten 2 Fotos innerhalb von 24 Stunden, die von unseren Freiwilligen in der Nacht, den Tag vor ihr gemacht. Unsere Jungs sind in den Wagen gesprungen, kamen, rief die Schwester an, schrie auf einen Krankenwagen, den die Ärzte nicht ins Krankenhaus bringen wollten, dann gab es den Ruf des Präsidenten des Bürgerbeauftragten für Kinder, und dann nur alle gearing ......Auf der gleichen Nacht, und alle am nächsten Tag meine Facebook Pestril Records über dieses Baby. Kirchen, Organisationen und einzelne Gläubigen haben ständig Nachrichten erhalten, dass das Kind mit den Worten " beten ", " Gott Hilfe " usw. Stirbt. Und dort kann ich sehen, dass die andere Person das Gesicht des modernen ukrainischen Christentum ist. Unser mit dir amorfnostʹ und Feigheit, der blau Pazifismus, es mag, Sheyry und Gebete. Warum die Ukraine, ein solches passives Christentum? Was wird es ohne Fälle ändern? Wenn wir alle morgen verschwinden, spürt das Land tatsächlich den Unterschied? Oder unsere " Gefällt mir Angaben und die Worte " ich werde für dich beten " wird die Welt retten?
Und dann postet Vika da diese Bilder von Andrej, Bilder, die auch in dem Fernsehfilm gezeigt werden, Bilder, die Vika sich entschieden hat, jetzt zu teilen; weil sie will, dass sich etwas verändert.
2 Bilder, zwischen denen nur 24 h liegen...   ...einfach nur ein paar Antibiotika hätten das verhindern können - und  ein paar Antibiotika haben es auch wieder gut gemacht (vgl. der Post von heute morgen)
 Ja, ich bin stolz auf Jed, auf Vika, auf jeden Volunteer und auf Anastasia - und ich bin dankbar für Ansatasia, die Volunteers, Vika und Jed mit seiner ganzen Familie.

Möge Gott sie alle segnen.

Andrej

Ich hab Anastasia gestern nach einem Selfie gefragt - am Besten mit Andrej. 

Andrej, das ist der kleine Junge, der vor 3 Wochen fast gestorben wäre, jetzt noch im Krankenhaus liegt und im Moment eine private Babysitterin mit super guter Pflegeausbildung hat.

Ich hab meinen Selfie bekommen - Sogar doppelt:
Andrej mit Anastasia - oder umgekehrt :)


Mittwoch, 30. November 2016

Mein 1. Rundbrief, den ich vor mir her geschoben habe

.... weil es eine Weile gedauert hat, zu entscheiden, wie es weitergeht und ich immer nicht so recht wusste, wie ich sagen soll, was ich Euch jetzt schreiben werde ...
Wir haben weite Teile unseres geplanten Ukraineeinsatzes nach hinten geschoben. (...)

Der Hintergrund dieser Entscheidung ist die Situation in Romaniv.
noch ein Bild vom vergangenen Sommer ...

Was passiert ist:

Ein kleiner Junge war schwer erkrankt und das Team des Waisenhauses hatte beschlossen, dass es dran ist, ihn sterben zu lassen. Weil die Krankheit aber sehr plötzlich kam und auch mit viel Leid verbunden war, hat Jed eine Behandlung gegen den Willen des medizinischen Personals (im Heim und auch im Krankenhaus) mit Hilfe seiner Kontakte zur Regierung durchgesetzt. Diese Entscheidung hat viele (sowieso nicht im Überfluss vorhandene) Sympathien gekostet...

Für unseren Einsatz bedeutet das jetzt: Anastasia geht alleine. 
Team 1 - dieses Mal kein Avatar
Wie es dann weiter geht werden wir beraten, wenn Anastasia wieder da ist. (...)

Ich bin ...



Die Beziehung zwischen Wideawake  und dem Personal des Kinderheims wurde in den letzten zwei Wochen auf eine schwere Belastungsprobe gestellt. Sie ist auch jetzt noch nicht stabil. Wideawake kann arbeiten. Sie müssen aber sehr vorsichtig sein. Ein Team von außen passt in dieser 'zerbrechlichen' Situation nicht. Deswegen hat sich Jed gewünscht, dass wir unsern Einsatz verschieben.

Ein kleiner Junge war schwer erkrankt und das Team des Waisenhauses hatte beschlossen, dass es dran ist, ihn sterben zu lassen. Weil die Krankheit aber sehr plötzlich kam und auch mit viel Leid verbunden war, hat Jed eine Behandlung gegen den Willen des medizinischen Personals (...) durchgesetzt. Diese Entscheidung hat viele (sowieso nicht im Überfluss vorhandene) Sympathien gekostet...

Sie wird nicht auffallen und deswegen nicht stören. Sie kann nicht DAS machen, was das Team gekonnt hätte - aber sie kann viel machen.
... stolz auf das was Wideawake getan hat und tut. (Gerade auch in dieser Situation.) 
... glücklich über unser Team und um jeden Vorbereitungstreff - auch wenn es jetzt anders wird: Schon bis hierher war es richtig gut. 
... froh, dass wir (wegen Passschwierigkeiten) noch keine Flugtickets kaufen konnten und deswegen kein (Spenden)geld verloren haben. *)
... platt, wieviel Geld wir ganz schnell zusammen bekommen haben: Es hätte für das große Team gereicht! 
... (auf geheimnisvolle Weise) ruhig mit der jetzt getroffenen Entscheidung. (Obwohl es gerade ganz anders läuft als lange geplant fühlt es sich für mich richtig an.) 
... dankbar für jede Rückmeldung und Unterstützung. Die bisherige und auch die kommende - gerade jetzt, wo es nicht einfach so glatt läuft. (Jed meinte dazu: "Willkommen in meiner Welt ...) 
... Gott ganz arg dankbar, dass es weitergeht und gespannt wie genau es weitergeht.


*) Das Spendenkonto gibt's noch:
Volksbank Ammerbuch, IBAN: DE 94 6416 1397 0075 4850 01, BIC: GENODES1AMM, (Kontoinhaber: EMK Entringen) Betreff (GANZ WICHTIG!!): Ukrainehilfe oder Ukraineprojekt 

Sonntag, 27. November 2016

Planänderung

Es gibt wieder einmal Neuigkeiten zum Thema Ukraineeinsatz.

In Romaniv haben sich die Verhältnisse geändert. Es läuft gerade nicht so wie immer. Es gibt Streit zwischen Personen im Heim und Wideawake. Was da passiert ist, mag ich hier noch nicht in aller Öffentlichkeit erzählen.

Das ist nicht Team 1 - aber so ähnlich sollte laut Plan B Team 1 aussehen... *)

Wir überlegen gerade, den ganzen Einsatz nach hinten zu schieben, weil nicht sicher ist, ob es gut ist, im Moment noch mehr Unruhe in die Situation zu bringen.

Eine Zeit lang war ein Plan B im Gespräch. Die Idee war, Uwe und Anastasia (siehe nicht die Bilder oben) in einem nächsten Schritt nur zu zweit nach Shytomir zu schicken. Aber auch dieser Plan B ist im Moment wahrscheinlich nicht umsetzbar.

Aber egal, was dann tatsächlich als Plan C heraus kommt. Der Auftrag für das letztendlich losziehende Team bleibt der gleiche:
Stärkung und Unterstützung der Vision von Wideawakeinternational - und zwar durch Training und Begleitung der Mitarbeiter ...

Immer wieder bedeutet Begleitung auch, sich zurück zu nehmen und zu warten.  
Das kann schwerer sein, als tatsächlich etwas zu machen.

Gedicht am Sonntagmorgen (II)





Ich träume
von unserm Handeln
als Evangelium;

dass wir nur da sind
und lieben.




Samstag, 26. November 2016

Erkenntnis am Samstagmorgen (I)








Ziele sind wichtig udie Richtung klar zu haben, wenn es daran geht schwierige Entscheidungen zu treffen.
Clear objectives are important 
to get orientation
when it's time to make decisions.

Montag, 14. November 2016

Rundbrief No. 1 von Andreas

Heute ein NICHT selbst verfasster Beitrag.
Andreas hat einen eigenen Rundbrief geschrieben. Meine geliebte Frau hat gemeint, er fasst - noch besser als mir das bisher gelungen ist - supergut zusammen, was wir eigentlich vorhaben.

Deswegen (leicht gekürzt): 
(...) ich schreibe Euch mit der Bitte um Eure Unterstützung im Gebet und evtl. auch finanzieller Art.
Ich werde vom 8. bis 20.12.2016 zu einen Hilfseinsatz in die Ukraine nach Schytomyr reisen. Ca. 60km von dort entfernt in Romaniv gibt es ein staatliches Heim für behinderte Kinder (dort leben nur Jungs und 'Kinder' können in diesem Fall auch schon Erwachsene sein). Diese Jungs leben dort unter sehr schlimmen Verhältnissen, die für uns eigentlich unvorstellbar sind. (...)
Diesen Menschen, die von der dortigen Gesellschaft mehr als missachtet sind, ein zu Hause zu geben und sie darauf vorzubereiten in einem zu Hause zu leben, das ist die Vision von wide awake.
(...)

Wie kam es dazu, dass ich diesen Einsatz mache?

Eigentlich ganz einfach: Ein Kollege (Matthias) von mir (ehrenamtlich tätig bei humedica und hauptsächlich Pflegelehrer) war im Sommer im Rahmen eines Humedica-Einsatzes dort und hat wohl sein Herz ein wenig verloren, als er das Elend gesehen hat. Er hatte die Idee ein eigenes kleines Team zusammen zu stellen und über den Winter (der nächste Humedica Einsatz ist erst wieder im Sommer 17) dort hin zu schicken. Und er war der Meinung, dass ich gut in dieses Team passen würde. (...)
Bin ich immer noch. 

Was werde ich da tun?

Wenn ich das so genau wüsste :)…
Aktuell ist es so, dass wide awake an 6 Tagen die Woche mit insgesamt 30 jungen Menschen in diese Einrichtung fährt, um mit den Jungs zu arbeiten. Diese jungen Menschen (Volonteers) studieren teilweise in Schytomyr und fahren dann nach der Vorlesung dorthin und abends wieder heim. Sie leben selbst oft in Armut, haben aber auf dem Herzen diesen Jungs Zeit und Liebe zu schenken. Sie haben aber von Krankenpflege und Heilerziehungspflege und Pädagogik so gut wie keine Ahnung. Hier kommt unser Team ins Spiel: Wir wollen den Volontärs zur Seite sein, mit ihnen sprechen, reflektieren, Tipps und Wissen vermitteln. Dazu werden wir natürlich auch in das Heim mitgehen, die Jungs kennen lernen, Musik machen, usw.
(...)


Wer geht noch mit?

Matthias hat ein Team von vier Leuten zusammen gestellt. Dabei sind Uwe (Chef der Krankenpflegeschule), Walter (Pflegelehrer und Kinästhetiktrainer), Anastasia (Krankenschwester und für uns Übersetzerin und Brücke zu den Menschen-sie kommt aus der Ukraine) und eben ich.


Was könnt ihr tun?

An erster Stelle bitte ich Euch, für uns zu beten.
Spendenaufruf und Spendenkonto: Siehe der Post von letzte Woche :) 

Ich bin sehr gespannt, was ich dort erleben werde und gehe definitiv mit einer ordentlichen Portion Anspannung dort hin. Aber ich will mich ganz bewusst von Gott senden lassen und auf ihn vertrauen.
Falls ihr noch Fragen habt, dann gerne mailen und anrufen…

Viele Grüße und herzlichsten Dank für Eure Unterstützung

Andi
Andreas
So, ich hoffe, Andreas verzeiht mir meine Kürzungen und das Bild. Ich fand es einfach gut, die ganze Geschichte mal aus einer etwas anderen Perspektive zu lesen und könnte mir richtig gut vorstellen, dass das nicht das Letzte war, was ich von ihm hier veröffentliche.